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Familie Hohmuth

 

  Eltern              
49 Hohmuth Hermann  20.12.1881/82       1962  - Thüringen
  Hohmuth Martha   30.07.1889   geb.Koppe   1967   - Thüringen
  Kinder              
  Hohmuth Ernst 1913       ?  - Erzgebirge
  Hohmuth Erika   10.07.1923  in Raakow   Marx    

 

 

Hermann Hohmuth wohnte mit seiner Familie im Arbeiterhaus von Graper. Davor haben sie in Raakow gewohnt und bei Fritz Völker.

Als Hermann Arbeit in Augustwalde auf dem Gut bekommen hat, ist die Familie umgezogen.

Seine Frau Martha war eine Cousine von Gustav Benz. Die Eheleute wurden im Herbst 1945 ausgewiesen und sind mit dem Zug nach

Nordhausen in Thüringen gekommen. Dort haben sie auf dem Bahnhof Heinz Benz getroffen, der ihnen nach dem Aufenthalt im Flüchtlingsheim

eine Wohnung besorgt hat. Sie haben sich um den Sohn von Heinz und Hanni Benz gekümmert, während die beiden zur Arbeit waren.

Sohn Ernst hat vor dem Krieg die Landwirtschaft von Gustav Zinke bewirtschaftet. Dann wurde er Soldat, kam nach dem Krieg in russische Gefangenschaft und

musste im Bergwerk arbeiten. Nach seiner Entlassung nach Thüringen hat er im Erzgebirge wieder im Bergbau gearbeitet. Er war lungenkrank und

ist daran verstorben.

Tochter Erika hat in Hitzdorf ihr Pflichtjahr bei Frau Hacker gemacht. Danach hat Elisabeth Kraft ihr eine Stelle als Kinderschwester in Woldenberg 

vermittelt. Sie sollte mit dem letzten Zug ausreisen, wollte aber die Eltern nicht allein zurücklassen. So hat sie den Einmarsch der Russen in

Augustwalde miterlebt. Am 5.2.45 waren die Russen am Bahnhof, am 6.2.45 waren sie im Dorf. Die Familie wurde aus Augustwalde vertrieben.

Sie haben dann in Hitzdorf bei Familie Ihlenfeld Unterkunft bekommen. Gerda Ihlenfeld und Erika waren immer in dem kleinen Keller unter der Küche versteckt.

Ihr Vater wollte unbedingt, dass sie ausreist, weil er Angst hatte, man würde sie zur Zwangsarbeit verschleppen.

Für sich und seine Frau hat er mit baldiger Ausweisung gerechnet, weil sie schon alt waren.  Frau Mania von der Gaststätte Waidmannsruh in Augustwalde durfte

mit ihrem kranken Kind nach Berlin in die Charité, Erika hat von der russ. Kommandantur die Genhehmigung erhalten, sie zu begleiten, weil sie Kinderschwester war.

Ihr Vater hat einen guten Mantel verkauft, um die Fahrkarte zu bezahlen. Bei der Ausreise war auch das Ehepaar Oellermann mit im Zug, sie hatten jeder einen Koffer und ihr Bettzeug wie einen Rucksack auf dem Rücken. Vor Scheune wurde das Signal auf Rot gestellt, Weiterfahrt erst spät abends, so dass alle im Dunkeln aussteigen mussten. Dann kamen die Polen zum Plündern.  Fr. Oellermann hat um ihr Bett gebettelt und geweint, aber es hat nichts genutzt.

Erika ist in Berlin geblieben, sie war im engl.Sektor und ist als Begleitung mit einem Kindertransport  in den Westen gekommen. In Idar-Oberstein hat sie ihren Mann kennengelernt und lebt seitdem mit ihrer Familie im Rheinland.

Erika durfte ihre Eltern in der DDR nicht besuchen, auch nicht zur Beerdigung einreisen. Hanni Benz hat sich um alles gekümmert. Sie war erst nach der Wende in Thüringen, der bis dahin gute Kontakt zu Heinz und Hanni Benz ist dann leider abgerissen.

 

 

 

 

 

 

   

Erika Hohmuth

 

Erika -1935

 

 

 

 

   

Kartoffeln-Buddeln bei Bauer Graper

o.v.l.: Hedwig Kuch, Irene Brüske, Olga Schlender, Martha Höhn, Emma Engel, Kurt Semmler

2.Reihe v.l.: Erika Hohmuth, Martha Hohmuth, Willi Höhn
vorne  v.l.: Irmchen Höhn, Edith Engel, Gertrud Schlender und Erich Graper

 

stehend v.l.: 1 ?, 2 ?, 3 Trude Seide, 4 Ilse Höhn, 5 ?, 6 Emma Wilke,
7 Irene Schalow, 8 Edith Petznick
vorne v.l.: Verwandte von Meta Wilke, Erika Hohmuth, Elli Stollfuß

 

 

 

 

   

Schlittenfahrt
v.l.: Emma Wilke, Wilhelm Oellermann, Erika Hohmuth, Dora Kraft, Kutscher ? und Irene Schalow

 

Schlittenfahrt
v.l.: Emma Wilke, Wilhelm Oellermann, Erika Hohmuth, dahinter Dora Kraft, Hilde Völker, Irmtraut Ferner, Irene Schalow
(junger Mann hinter dem Schlitten ?)

 

 

 

 

die Hitzdorfer  Frauenschaft zu Gast auf der Hochzeit von Margarete Rohleder und Georg Ott

(1934 in Kleeberg neben dem Wohnhaus der Eisenbahnerfamilien)

hinten v.l.: Emma Engel, Martha Hildebrandt, Margarete Hacker, Frau ?, Martha Hohmuth?, Martha Höhn,

Margarete Arwa, Frau ?, Frau ?

vorn v.l.: Erna Hayn, Frau ?, Margarete Rohleder und Georg Ott, Frau?, Frau ?, Margarete Graper, Margarete Wollgramm

 

 

 

Familie Hohmuth wohnte im Arbeiterhaus von Erich Graper - Oktober 2009

 

 

 

Erika Marx geb. Hohmuth mit Ehemann Gerd (links) und Hannes Meyer im Oktober 2010 in Speyer

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