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In den Unterlagen meiner Familie habe ich eine Chronik gefunden, die die Geschichte des Hofes zeitlich recht genau darstellt.

Es wurden einige fehlende Daten aus dem Stammbaum eingefügt.

 

 

In den Schriften des Vereins für Geschichte der Neumark (Heft 20, Landsberg a.W. von 1907) wird für das Jahr 1627 der Bauer Hans Meyer aus Hitzdorf im Kreis Arnswalde/Nm aufgeführt. Das ist die älteste urkundliche Erwähnung unserer Familie.

 

Irgendein Datum um 1640 herum muss in den Unterlagen auf dem Hof in Hitzdorf vermerkt gewesen sein, denn um 1940 herum sollte eigentlich das 300jährige Jubiläum groß gefeiert werden. Etliche Familienmitglieder haben von den Planungen für dieses Fest erzählt, aber da dann schon Krieg war, ist es nur im kleinen Familienkreis gefeiert worden.

 

 

Hofchronik der Familie Meyer aus Hitzdorf

 

So um 1690 oder 1700 war auf dem Hitzdorfer Hof nur eine Tochter, Elisabeth Krause, als letzte Erbin.

Ein Gottfried Meyer aus Göhren, der von einem über 200 Morgen großen Hof stammte,

hat auf den 500 Morgen großen Hof in Hitzdorf eingeheiratet.

Er musste dafür allerdings in Kauf nehmen, dass seine Frau Elisabeth buckelig war.

Der älteste Sohn hieß dann jeweils Gottfried.

 

Gottfried Meyer, geb. am 13.10.1780 in Hitzdorf, verst. 1872,

heiratete am 08.11.1804 Luise Schadow, geb. ca. 1785.

In der nächsten Generation wurde dieser 500 Morgen große Hof zum ersten Mal geteilt, Christian Meyer blieb auf der Hofstelle.

Der andere Bruder Gottfried Meyer bekam die Hofstelle, wo später die Schrödersche Wirtschaft war.

Dort war dann eine Tochter Henriette, und ein Schröder heiratete ein. Bis 1945 blieb die Wirtschaft im Besitz der Schröders.

 

Christian Meyer, geb. am 14.3.1814 in Hitzdorf, gest. am 4.8.1879 in Hitzdorf, heiratete

Christiane Wellnitz aus Raakow, geb. am 25.11.1822 in Raakow, gest. am 7.1.1897 in Hitzdorf.

 

Deren Kinder (vorvorletzte Generation) waren:

Christine Luckow/Wilke , geb. am 20.12.1845, gest. am 25.10.1920

Gottfried Meyer, geb. am 12.4.1847, gest. am 20.9.1912

Wilhelmine Fenske, geb. am 25.1.1850, gest. am 25.8.1940

Hermann Meyer, geb. 1853

Friedrich Meyer, geb. am 12.11.1855, gest. am 10.7.1928

Emilie Ebeling, geb. 1858

Wilhelm Meyer (später Segenfelde), geb. ca.1860

Helmut Meyer (später Knarrhütte), geb. am 29.8.1862, gest. am 27.7.1925

 

Gottfried Meyer sollte als ältester Sohn eigentlich den elterlichen Hof in Hitzdorf übernehmen. Da er aber ein uneheliches Kind hatte, schloss Vater Christian ihn als Hofnachfolger aus. Er ging nach Bahrenbruch und vermietete sich dort. Auf Bahrenbruch war zu der Zeit keine erwachsene Manneskraft. Der Vater von der ältesten Tochter Bertha (die Großmutter von Karl-Heinz) war im besten Alter plötzlich gestorben. Hier waren neun Kinder, zwei waren verheiratet, zwei starben an Typhus, darunter der Hoferbe. Gottfried hat das ausgenutzt, so wurde er wieder Hofbesitzer.

 

Die zweite Teilung des Hofes in Hitzdorf wurde nach dem Tode von Christian (Meta Schmidt´s Großvater) von der Witwe Christiane vorgenommen. (Aber wann?)

Hermann Meyer erhielt als nachrückender Erbe die alte Hofstelle und den halben Hof. Demnach hatte Hermann auch einen Teil vom See. Seine Nachfolger waren die Familie Arwa aus Ungarn, die später an Richard Schalow verkauft haben.

1884 übernahmen Friedrich Meyer und seine Frau Therese geb. Hohm (geb. am 17.9.1864 in Rohrsdorf, gest. am 21.6.1927 in Arnswalde) die halbe Hofstelle und den See.(Hochzeit am 20.11.1884 in Rohrsdorf.)

 

Ihre Kinder waren:

Hedwig Krause/Boenke, geb. 03.09.1885, verst. 25.5.1946

Willy Meyer, geb. 25.10.1887, verst.30.06.1960

Helmut Meyer, geb.04.08.1889, verst. 31.08.1945

Meta Schmidt, geb. 26.06.1893, verst. 06.02.1984

Grete Boenke, geb. 13.07.1995, verst. 24.10.1945

 

1924 übernahm Helmut Meyer den Hof.

Er heiratete am 9.7.1923 Lieschen Hohensee in Arnswalde (geb. am 14.11.1900 in Billerbeck)

Ihre Kinder sind:

Fritz, geb. am 31.05.1925 in Hitzdorf, gest. am 27.8.2012 in Bad Oldesloe

Johannes, geb. am 05.02.1930 in Hitzdorf

 

 

Irgendein Datum um 1640 herum muss in den Unterlagen auf dem Hof in Hitzdorf vermerkt gewesen sein, denn um 1940 herum sollte eigentlich das 300jährige Jubiläum groß gefeiert werden. Etliche Familienmitglieder haben von den Planungen für dieses Fest erzählt, aber da dann schon Krieg war, ist es nur im kleinen Familienkreis gefeiert worden. 

 

 

Hinter dem Zaun sieht man das Wohnhaus, das Arbeiterhaus und quer den großen Stall des ursprünglichen Meyer-Stammhofes.

Die Scheune rechts wurde 1867 gebaut, sie gehörte zu einem Drittel zum alten Hof, zwei Drittel gehörten zum Hof von Friedrich bzw. Helmut Meyer.

Vorn bzw. links die Gebäude, die Friedrich Meyer gebaut hat: Stall 1885 und zur Straße hin 1929 die Deputatwohnung;

links neben dem Hoftor das Wohnhaus von 1885, der große Viehstall (in der vorderen linken Ecke ist auf dem Foto ein Stück vom Dachfirst zu sehen) wurde 1893 gebaut und bis 1927 durch Anbauten vergrößert.

 

 

Anmerkung: Friedrich Meyer hat Arwa´s Anteil am See zurück gekauft. Somit war er wieder alleiniger Besitzer des Boviser Sees und der Fischerei.

 

 

Auf dem Hof war das Schulzenamt - Friedrich Meyer war über 30 Jahre Bürgermeister in Hitzdorf

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