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Familie Helmut Schröder

Helmut Schröder hat nach dem Krieg  mit seiner Frau irma in Amerika eine Farm aufgebaut, die sie gemeinsam bis ins Rentenalter bewirtschaftet haben.

Nach Irma´s Tod hat Helmut die Farm verkauft und ist in die Nähe seines Sohnes Hartmut gezogen. Hartmut lebt mit seiner Familie in Elkhart/Indiana und Friedhelm  in Brian/Texas.

 

 

 

Helmut Schröder mit Ehefrau Irma und den Söhnen Hartmut und Friedhelm

 

 

 

Helmut Schröder´s Farm in Amerika

 

 

 

 

   

der See in der Nähe der Farm

 

das dazugehörige Land

 

 

   

Irma hat eine Forelle gefangen

 

Helmut mit Familie -

1984 auf Irma´s Beerdigungsfeier

 

 

Helmut beschreibt das Leben seiner Familie in Amerika in einem Brief an meine Oma Luise Meyer aus dem Jahr 1984 :

 

Ihr Lieben alle!

Deinen lieben Brief, liebe Lieschen, habe ich dankend erhalten. Und sehe daraus, dass auch Ihr nicht verschont geblieben seit von Krankheiten. Ich will nichts mehr erwähnen,

was wir alle durchgemacht haben, wo wir alle vertrieben wurden und viele liebe Angehörige verloren haben. Unser herzliches Beleid von allen Schröders, dass Fritz seine Frau auch das Elend durchmachen musste, wie Irmchen.

Ja, es ist nun mal so im Leben, den Weg müssen wir mal alle später gehen, der eine früh, der andere später. Wir waren fast 43 Jahre verheiratet, und wenn ich zurück denke,

es war wie ein Traum. Es sind schon Monate vergangen, wo mein Irmchen die ewige Ruhe auf dem Friedhof hat. Ich selbst fühle mich so, als ob ich nur ein halber Mensch bin.

Die Antwort von Euch wird sein, Du hast Kinder und Enkelkinder.

Das ist wahr, aber niemand kann deine rechte Hand ersetzen. War drei Wochen bei Friedhelm, bin vor kurzem nach Hause gekommen, er hat das erste Kind bekommen,

4 Monate alt, ist freudig, dass er nun Papa ist, ein kleines Mädchen.

Bei Hartmut wird das dritte im Februar geboren. Sein Junge ist fünf, das Mädchen ist drei Jahre. Kurt und seine Frau wollen uns im Juni besuchen, freuen uns schon alle auf den Besuch.

Ich habe es vor, das Jahr darauf nach Deutschland zu kommen, und alle Verwandten und Bekannten zu besuchen. Ich will nicht angeben, was wir in Amerika geschafft und erworben haben,

das hätte ich nie in Deutschland erreichen können. Für 13 Jahre hatten wir einen Bauernhof gepachtet, von zwei alten Leuten, dessen Eltern kamen auch von Deutschland, 400 Morgen.

Dann kauften wir unseren eigenen Bauernhof, 300 Morgen. Hatte 60 Milchkühe und 70 junge Fersen, alle Jahr 20 Junge eingesetzt, die Alten verkauft. Die Milch lief von den Kühen direkt in den Tank.

4 Milchmaschinen, der Milchfahrer pumpte die Milch jeden zweiten Tag aus dem Tank, über 3 Tonnen. Alle modernen Maschinen, drei Mähdrescher, ich könnte Seiten davon schreiben.

Irmchen und ich taten all die Arbeit, die Jungen studierten, in den Sommermonaten halfen sie uns. Als Irmchen krank wurde, habe ich still vier Jahre die Arbeit alleine gemacht, Hilfe bekommst du nicht,

keiner will auf dem Bauernhof arbeiten. So dann sagten die Kinder, Vater, warum willst du dich tot arbeiten?

Und so verkaufte ich den Hof und kaufte mir ein schönes Haus, am Rand der Stadt. Hartmut lebt bloß 8 Kilometer von mir ab. Ich habe bald das Schreiben verlernt, die 27 Jahre, wo wir in Amerika leben. Irmchen hatte all die schriftlichen Sachen erledigt. Weihnachten steht bald vor der Tür, Fröhliche Weihnachten und gesundes Neues Jahr wünschen wir

all die Schröders aus der weiten Ferne, aus Amerika, an alle Meyers, Schwiegertöchter und Enkelkinder.

Herzliche Grüße an alle Verwandten und Bekannten, alle Hitzdorfer

Helmut

 

 

Helmut Schröder zu Besuch in Hitzdorf

 

 

   

vor Schröder´s Haus

v.l.: Elli Meier, Helmut Schröder, Margret Richter-Tappe (Tochter von Kurt Schröder),

im Eingang Frau Ulman mit zwei Enkelkindern, Erhard Schülke und Herr Ulman

 

auf der Dorfstraße in Hitzdorf

v.r.: Helmut Schröder, Elli Meier, Margret Richter-Tappe und Rizard (ein Pole)

 

 

Todesanzeige von Helmut Schröder in einer amerikanischen Zeitung

(aus dem Internet)

 

Helmut P. Schroeder 93, of Franklin, died Wednesday September 3, 2008 at his residence, following a long illness. He was the husband of the late Irma E. (Kaiser) Schroeder who died in 1984.

Born in Hitzdorf, Germany October 1, 1914 a son of the late Hermann and Elizabeth (Krueger) Schroeder, he formerly lived in Elkhart, Indiana until moving to Franklin in 1995.

Mr. Schroeder was a retired dairy farmer.

He is survived by two sons Hartmut Schroeder and his wife Catherine of Franklin with whom he lived, Friedhelm Schroeder and his wife Ann of College Station, Texas, four grandchildren Gottfried, Amy, Bertholt and Hilary Schroeder.

Relatives and friends are invited to attend his funeral Saturday September 6, 2008 at 11AM at the Lutheran Church of the Way, 110 Robinson St., Raynham, MA 02767. Interment will take place on Monday at 11 AM in Rice Cemetery, Elkhart, IN.

Calling hours at the Lutheran Church of the Way are Saturday morning from 9:30 ~ 11AM.

In lieu of flowers, donations in his memory sent to the Memorial Fund at the above named church would be appreciated.

Funeral arrangements are under the direction of the Charles F. Oteri and Son Franklin Funeral Home 33 Cottage St. www.franklinfuneral.com.

 

 

Übersetzung

Helmut Schröder ist nach langer Krankheit am Mittwoch, den 3. September 2008, in seinem Haus verstorben. Er war der Ehemann von Irma Schröder (Kaiser), die 1984 verstarb.

Er wurde am 1. Oktober 1914 als Sohn von Hermann und Elisabeth Schröder in Hitzdorf, Deutschland, geboren. Früher lebte er in Elkhart, Indiana, bevor er nach Franklin zog.

Herr Schröder war ein pensionierter Landwirt.

Er hinterlässt 2 Söhne, Hartmut Schröder und seine Frau Catherine in Franklin, bei denen er gewohnt hat, Friedhelm Schröder und seine Frau Ann in College Station, Texas,

sowie 4 Enkelkinder Gottfried, Amy, Berthold und Hillary Schröder.

Verwandte und Freunde sind eingeladen, am Samstag, den 6. September 2008, in der Lutheraner Kirche des Weges ... an der Berdigungsfeier teilzunehmen.

Die Bestattung wird am Montag um 11 Uhr auf dem Rice Friedhof in Elkhart stattfinden.

Sprechzeiten der Lutheraner Kirche des Weges sind am Samstag Morgen von 9.30 bis 11.00 Uhr.

An Stelle von Blumen werden Spenden zu seinem Gedenken an die Memorial Stiftung der oben genannten Kirche bevorzugt.

Die Firma Charles F. Oteri und Sohn aus Franklin ist mit der Durchführung der Beerdigungszeremonie beauftragt.

 

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