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Reise von Anklam über Arnswalde nach Hitzdorf am 27.August 2011


Einige Teilnehmer sind schon am Freitag angereist und haben in Anklam im Heim der Volkshochschule übernachtet. Am Abend saßen wir in geselliger Runde auf der Terrasse, haben geklönt und Fotos angesehen. Nach einem frühen gemeinsamen Frühstück kam der Bus am Samstagmorgen um 4.45 Uhr.

Es ging zum Grenzübergang Linken, wo der von mir mit Spannung erwartete Polenmarkt leider noch nicht so früh geöffnet hatte. Gegen 8 Uhr gab es in Arnswalde an der Schule wieder Kaffee und Schmalzbrote, anschließend die Weiterfahrt zu den einzelnen Orten. Einige PKWs standen für die individuellen Fahrten zu abgelegenen Orten zur Verfügung. Waldfried Schnabel kümmerte sich um die Besucher, die nach Neuwedell wollten, und Jochen Ullrich hat seine Reetzer begrüßt. Für Hitzdorf gab es einen zusätzlichen Kleinbus für ca. 20 Personen, es war mit Abstand die größte Gruppe.

Wir waren wie im Vorjahr mit dem PKW gefahren und wollten den Bus an der Siedlung in Hitzdorf treffen. Dort stand aber in diesem Jahr schon ein anderer Wagen - es war Herbert Wilke mit Frau und Sohn. Gemeinsam sind wir zur Bushaltestelle gefahren und haben dort die anderen Reiseteilnehmer getroffen. Ein Ehepaar hatte sich entschieden, den Tag in Arnswalde zu verbringen, weil sie im Sommer schon einmal in Hitzdorf gewesen sind. Anneliese Gawlak aus Wardin hat die Gruppe als Dolmetscherin begleitet und so waren wir 19 Personen an diesem Tag.

 

 

 

   

Ankunft in Hitzdorf

 

Spaziergang durch Hitzdorf

 

 

An der Bushaltestelle wurden wir wie jedes Jahr von Elli Meier erwartet. Wir hatten ihr in unserem Urlaub Anfang August erzählt, wann der Bus eintrifft. Sie freut sich immer sehr, wenn ehemalige Hitzdorfer kommen. Mit den meisten ist sie ja noch zusammen zur Schule gegangen. Dieses Mal war sie besonders aufgeregt, denn im August hat sie ihren 80. Geburtstag gefeiert und nun voller Spannung auf die mitgebrachten Geschenke gewartet.

Vom Busrondell ging es zu Fuß durch das ganze Dorf, vorbei am Sportplatz und den Neubauten bei der alten Lehmkuhle. Der Weg führt über Augustenruh durch die Wurzelberge nach Augustwalde. Opa Schröder hatte in den 40er Jahren die ersten Pflaumenbäume an diesem Weg gepflanzt, inzwischen ist eine richtige Pflaumenallee daraus geworden. Die ersten Früchte waren auch schon reif, also wurde genascht und dann wurden Plastiktüten ausgepackt und Pflaumen gepflückt. Auch bei uns gab es in der folgenden Woche Pflaumenkuchen von zu Hause.

 

 

 

   

Pflaumenpflücken am Weg nach Augustwalde

 

Mittagspause

 

 

Am Sportplatz ist jetzt ein großes Freizeitgelände entstanden, dort gibt es unter anderen auch einen Grillpavillion und eine größere überdachte Fläche mit Tischen und Bänken. Hier haben wir auf dem Rückweg unser Mittagspicknick gemacht, geschützt vor dem lästigen Nieselregen. Danach ging es zurück ins Dorf, wo der Rundgang  durch eine Einkehr bei Familie Laskowski unterbrochen wurde. Sie wohnen im ehemaligen Bauernhof der Familie Schröder und bewirten die ganze Gruppe jedes Jahr mit Kaffee und Kuchen. Anschließend sind wir dann alle wieder in die Kirche gegangen. Dieses Mal hatten wir besonderes Glück, denn die Tür zum Vorraum der Kirche war nicht verschlossen. So konnten wir auch auf die Emporen und zur Orgel.

Gemeinsam mit einer Enkelin von Irmgard Rusch (geb. Dräger aus Hitzdorf) bin ich dann noch auf den Kirchenboden gestiegen, wo wir die Dachluke zum Glockenturm entdeckt haben. Wir haben kurz überlegt, ob wir wohl Ärger kriegen, aber wer weiß, ob sich diese Gelegenheit ein zweites Mal bietet. Außer meinem Vater wusste sowieso keiner, wo wir gerade waren, also hat uns auch keiner ausgebremst. Und Hannes hat mir hinterher bestätigt, dass er das auch gemacht hätte. Nach einer etwas abenteuerlichen Kletterpartie sind wir auf dem Kirchendach gelandet, dann auf einer kleinen Plattform direkt vor den Glocken.

Von dort oben hatten wir einen einmaligen Ausblick auf das ganze Dorf, die Felder und Seen.

 

 

 

   

Ausstieg aus der Dachluke

 

auf dem Glockenturm

 

 

 

 

   

Blick ins Dorf, im Hintergrund Heyns See

 

Achterwischen und Meyers See

 

 

Wir sind gerade noch rechtzeitig wieder nach unten gekommen, denn um 15 Uhr setzte das große Glockengeläut ein. Auch das war ein besonderes Erlebnis, denn die meisten aus der Gruppe hatten es noch nie gehört bzw. hörten es nach dem Krieg zum ersten Mal wieder.

Dann ging es zum Bus und zurück zur Schule nach Arnswalde. Dort wurde zum Abschluss bei Kaffee und Kuchen geklönt, bevor die Reisegruppe sich auf den Heimweg machte.

 

 

 

   

Die Herren Schukat und Schülke hatten wie immer

alles hervorragend organisiert.

 

Kaffepause in der Schule in Arnswalde

 

 

Wir haben am Nachmittag noch eine Tour über die Dörfer gemacht und sind abends ins Hotel Wodnik nach Dolgen gefahren. Am Sonntag war dann Familientag: Wir haben gemeinsam mit einer Cousine ihren Geburtsort Richardshof besucht, außerdem Seeberg, Bahrenbruch, Göhren und natürlich Hitzdorf - die Orte, in denen die Mitglieder der Familie Meyer gewohnt haben.

 

 

 

Die Fotos, auch der nachfolgenden Bildserein von 2011, stammen von Achim Pfefferkorn, Hanns Schulz, Marlena Weiß und Silke Lüders.

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