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Heimattreffen in Wunstorf

Wunstorf ist seit dem 4.9.1959 die Patenstadt von Arnswalde, und seit 1960 finden dort regelmäßig die Heimatkreistreffen für den ganzen Kreis Arnswalde statt.

Erst in Festzelten, dann in der Albert-Schweitzer-Schule und seit 2006 im Hotel Blume und im Calenberger Bauernstübchen.

 

Wir waren 2009 zum letzten Mal dort, es war nur noch eine recht kleine Veranstaltung. Mein Vater war sehr enttäuscht, kein anderer Besucher aus Hitzdorf oder Kleeberg war anwesend. Auch die Nachbardörfer waren nicht vertreten, nur einen Bekannten aus Sellnow hat er dort getroffen.

Das war aber nicht der Grund für unsere Abwesenheit in diesem Jahr (2010). Mein Vater hatte zum 80.Geburtstag eine Wochenendreise nach Hitzdorf geschenkt bekommen, und die fiel auf diesen Termin. Er hatte also sein ganz persönliches "Heimattreffen".

Ich kann mich noch an die großen Veranstaltungen in den 60er Jahren erinnern, die ich als Kind miterlebt habe.

Bei meinem ersten Besuch -1968 - war es für mich nur ein überdimensionales Kaffee trinken. Das Treffen war noch in den Festzelten, und ich musste wie ein Hund bei Fuß gehen, weil meine Mutter Angst hatte, mich dort zu verlieren. Eis essen durfte ich auch nicht, meiner Mutter waren die Schlangen an den Eisbuden zu lang.

Und meinen Vater habe ich zwischen Ankunft und Abfahrt eigentlich gar nicht gesehen. Er war abends so aufgedreht, wie ich ihn noch nie erlebt hatte. Die ganze Rückfahrt hat er mit Oma über Leute geredet, die ich gar nicht kannte.

1969 war es dann ganz anders. Meine Oma hatte mich gleich mitgenommen zum Gottesdienst anlässlich der 700-Jahr-Feier der Stadt Arnswalde. Ich habe dort zum ersten Mal das Lied "Märkische Heide" gehört. Oma und die Tanten kannten natürlich den Text, ich konnte noch nicht einmal die Melodie mit summen.(Inzwischen habe ich es gelernt!) Anschließend haben wir eine Ausstellung besucht. Dort gab es viele Bilder, die ich zum Teil aus ihrem Wohnzimmer kannte. Oma hat mir die Bücher "700 Jahre Stadt Arnswalde " und "Als Arnswalde brannte" gekauft. Ich habe sofort angefangen zu lesen, und somit ist der Rest der zweiten Kaffeeveranstaltung komplett an mir vorbei gegangen. Aber mein Interesse war geweckt. Ich hatte mir die Ortsnamen von den Nachbartischen gemerkt und wir haben auf der Kreiskarte, die hinten im Buch als Anhang beigefügt war, diese Dörfer gesucht und Oma hat dazu erzählt. Sie hatte ja in vielen Orten Bekannte und Verwandtschaft. Ich habe Oma in Zukunft viele Fragen gestellt. Sie hat aber immer nur aus ihrer Kindheit in Arnswalde oder vom Leben auf dem Hof erzählt. Etliche Fragen hat sie gar nicht beantwortet, sondern einfach über andere Erlebnisse gesprochen. Ich habe viele Jahre gebraucht, bis ich das verstanden habe.

Als Kind war Wunstorf für mich eigentlich nur eine Art großes Familientreffen: wir waren mit unheimlich vielen Leuten verwandt, ich musste sowieso auch zu wildfremden Menschen "Onkel und Tante" sagen (weil meine Mutter das für höflich hielt) und anscheinend kannte mich dort jeder (Du bist doch die Tochter von Hannes Meyer!).

 

Irgendwann habe ich dann Heimattreffen-Pause gemacht. Ich habe zu Hause die Arbeit bei den Pferden übernommen, so dass mein Vater beruhigt losfahren konnte. Somit hat es dann einige Jahre gedauert, bis ich aus eigenem Interesse wieder mitgefahren bin.

Inzwischen freue ich mich jedes Jahr auf die Fahrten mit meinem Vater und Regina (geb. Krause aus Richardshof).

 

 

 

 

 

   

1969 - Oma Luise und Hannes Meyer

 

1969 - Hannes und Silke Meyer

 

 

 

 

Heimattreffen 1971 - alles "Onkel und Tanten"

 

 

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