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Die Hitzdorfer Feuerwehr

Die Hitzdorfer Feuerwehr besaß seit ca. 1930 eine Motorspritze, was damals noch sehr selten war.

Die Ziegelei Zinke hat sich sehr dafür eingesetzt und soll den Kauf auch finanziell unterstützt haben.

Mehrere Männer wurden als Maschinisten zur Bedienung der Spritze ausgebildet, unter anderem

waren das Gotthold Völker und Wilhelm Schmidt.

Die Motorspritze wurde von vier Pferden gezogen. Das waren in der Regel die Pferde von Helmut Meyer.

Erstens wohnte er gleich neben dem Spritzenhaus, war also schnell zur Stelle,

zweitens hatte er immer vier Pferde und Geschirre, was ja nicht überall der Fall war

und drittens hatte er immer sehr schnelle Wagenpferde.

Der Mannschaftswagen, das war ein einfacher Kastenwagen, wurde abwechselnd von allen Bauern

gestellt und auch bespannt.

 

Laut Bericht von Willi Erdmann wurde die Feuerwehr 1928 gegründet und sein Vater Hermann war der Kommandant.

Auch Grete Herder schreibt von der Gründung der Feuerwehr im Juni 1928.

Das muss aber ein Irrtum sein, denn die Feuerwehr gab es schon viel länger.  

 

Vor der Anschaffung der Motorspritze im Jahr 1930 hat es über Jahrzehnte die alte Handspritze gegeben, bei der auf jeder Seite

vier Männer die Pumpenschwengel bedienen mussten. Sie stand bis Kriegsende noch bei Richard Schalow auf dem Hof als Reserve.

 

Und spätestens seit den frühen 30er Jahren war Richard Schalow der Feuerwehrhauptmann. Erst 1943/44, als er wegen Schwarzschlachtens angeklagt und zu Zuchthaus verurteilt wurde, hat er dieses Amt auf parteiliche Anordnung abgeben müssen.

 

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von links auf den Pferden: Otto Geyer, Otto Mörke (Kleeberg),

auf dem Wagen v. l.: Wilhelm Gerlach und Richard Schalow.

In der Reihe:

Hermann Erdmann (Gastwirt), Hans Herder, Otto Luhm, 4?, Emil Wolf, Willi Höhn, Fritz Völker, Erich Höhn, Heinrich Arwa,

Paul Engel, Fritz Thom, Richard Grams (Schmied), Fritz Ferner, Gustav Ladwig (Bürgermeister), Gustav Beckmann,

Gotthold Völker, Arthur Ferner, Helmut Rehwinkel, Fritz Schöning, Fritz Völker (Bauer), Berthold Schöning, Hermann Schulz.

Die Frau hinter dem Pferd ist Käthe Arwa, vor dem Fenster steht Peter Arwa, rechts Frau Schöning.

 

 

 

 

Das Spritzenhaus

Es steht links seitlich vor dem Haus von Richard Schalow.

(Das Gruppenbild ist direkt vor Schalow's Haus aufgenommen worden.)

Ca. 1928 bis 1930 wurde das alte kleine Spritzenhaus vergrößert,

weil die Gemeinde eine Motorspritze anschaffen wollte.

 

1978 wurde es laut Aussage von Elli Meier noch als Gefängnis                      (Ausnüchterungszelle?) genutzt, während es anschließend dem Verfall preisgegeben wurde.

Seit Anfang 2010 wird es wieder renoviert.

Mai 1978

 

 

2005

 

 

Oktober 2009

 

 

 

   
März 2010   Mai 2010

 

 

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