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Ein Kleeberger Schicksal

 

von Irmgard Koth, geb. Pälchen (geb. 1922 in Kleeberg)

 

Nun habe ich nach langer Zeit zum ersten Mal den Heimatgruß-Rundbrief unseres Heimatkreises erhalten. Ich danke Ihnen und Rudi Tabbert herzlich dafür. Ich bin eine Übriggebliebene aus Kleeberg, und Rudi Tabbert hat mich gefunden, weil er meinen Bruder Horst Pälchen suchte.

Er ist leider 1987 verstorben und in Berlin begraben. Seine Frau, eine Masurin, ist leider 1979 verstorben. Er hat dann noch einmal geheiratet. Meine Schwägerin lebt in Berlin. Sie hatten 2 Kinder, eine Tochter, die Ärztin in Schwerin ist, und einen Sohn, der heute als Dolmetscher in der ehemaligen Sowjetunion lebt.

Ich selbst blieb mit meiner Mutter, die sehr krank war, hier in der DDR. Ich wurde Lehrerin und heiratete 1947 in Schwerin einen Lehrer. Wir wurden oft (7x) von Schulstelle zu Schulstelle versetzt, bis wir in Wüstenmark eine Heimstätte fanden. Wir lebten weit ab vom Schuss, und waren immer allein. Es wurde uns nicht gestattet, Verbindungen zu pflegen. Wir ließen es nach vielen Versuchen und blieben allein. Wir haben eine Tochter und einen Sohn, beide hatten unter den Verhältnissen mit zu leiden. Sie ließen sich aber nicht unter kriegen.

Ich wurde 1959 aus dem Schuldienst entlassen und wurde Bibliothekarin, hier war Arbeitspflicht und ich musste etwas tun. Bis 1982, seit dem bin ich Rentnerin. Meine Wohnung im alten Schulhaus werde ich aufgeben müssen und mir eine billigere Wohnung suchen. Die Zeiten sind anders geworden und wir sind alt. Meine Kinder leben in Thüringen und ich bin nun mal Mecklenburgerin geworden. Möge Frieden bleiben und es aufwärts gehen. Ich freue mich schon auf den nächsten Rundbrief.

 

Anmerkung von Margarete Schulz: Ich habe ein paar Mal mit ihr telefoniert, sie zog dann doch nach Thüringen zu den Kindern. Sie ist 2007 in einem Pflegeheim verstorben, die Tochter ist ebenfalls verstorben.

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